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Eisvogel
Alcedo atthis


Der Eisvogel ist mit seinem farbenprächtigen und schillernden Gefieder wahrlich ein »fliegender Edelstein«, eine unserer attraktivsten Vogelarten. Seinen Namen hat er vom althochdeutschen »eisan« für schillern oder glänzen. Von dem Wort »Eis«, wie sein eisblaues Gefieder nahelegen könnte,  stammt sein Name nicht. Tatsächlich mag der Eisvogel eisige Kälte keineswegs, denn in zugefrorenen Bächen findet er keine Nahrung. Mit angelegtenFlügeln stürzt er sich blitzschnell von Sitzwarten aus kopfüber in klare Gewässer, um kleine Fische zu erbeuten. Dank wasserabweisendem Gefieder und dolchförmigem Schnabel ist er perfekt für solche Tauchjagden ausgerüstet.

Der Eisvogel gräbt eine bis zu einen Meter tiefe Bruthöhle in Steilwände. Jedes Junge rückt nach seiner Fütterung im Kreis einen Platz nach hinten. Dieses »Futter-Karussell« sorgt für eine gerechte Aufteilung der Fische. Eisvögel führen 2 – 3 Schachtelbruten pro Jahr durch: Das Weibchen ist schon wieder mit dem Brutgeschäft zugange, während das Männchen sich noch um die gerade flügge gewordenen Jungvögel kümmert.

 

Tipp für Vogelfreunde

Der Eisvogel braucht klare und saubere Fließgewässer zum Überleben. Mit deinem Konsumverhalten kannst du mitbestimmen, was direkt oder indirekt in unseren Bächen und Flüssen landet. Zum Anlegen seiner Brutröhren benötigt der Eisvogel zudem steile Abbruchkanten. Über die Mitgliedschaft in einem Naturschutzverein kannst du dabei helfen solche Abbruchkanten gezielt anzulegen.