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24. Juni 2020

Zu Hause im Wendland

Mit nur 40 Einwohnern pro Quadratkilometer gibt es im Wendland vor allem eins: Platz – für Wälder, Landwirtschaft, Artenvielfalt und Natur. Das zog bereits in den 1920er Jahren Margret und Karl Voelkel in diesen dünn besiedelten Landstrich – auf den Höhbeck, raus aus der Enge der Stadt.

Der Höhbeck ist eine durch die letzten beiden Eiszeiten und die Jahrhunderte lange Formung der Elbniederungen entstandene einzigartige Erhebung, die seit jeher vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. Daher wurden der Höhbeck selbst und die angrenzende Elbniederung zur Wahrung dieser Vielfalt als Biosphärenreservate offiziell geschützt. Eine nachhaltig wunderschöne Landschaft, die wir jeden Tag bei uns in Pevestorf genießen dürfen. Pevestorf als Standort ist übrigens fest in unserer Satzung verankert. Und das bewusst. Die Familie Voelkel möchte der Region etwas zurückgeben, die unseren Firmengründern vor beinahe 100 Jahren eine neue Heimat im Sinne ihres freiheitlichen Denkens schenkte. Das Unternehmen Voelkel sichert Menschen aus dem Wendland und der angrenzenden Altmark nicht nur Arbeitsplätze, engagiert sich gegen die Atompolitik in Gorleben und setzt sich ein für Artenerhalt und Naturschutz, sondern fördert vor allem auch den Ausbau der regionalen, ökologischen Landwirtschaft.

Rhabarber aus der Region

So kommt ein Teil des von uns verarbeiteten Rhabarbers auch aus Güstritz, einem gut 30 Kilometer entfernten Dorf unserer Region.

Hier lebt und
arbeitet Christoph Schäfer, der seit 2002 Getreide und Gemüse in Bioland-Qualität anbaut.

Für Schäfer ist sein Tun nicht einfach irgendein Job, es ist viel mehr als das: seine Lebensaufgabe. Der respektvolle Umgang mit der Natur, seinen Mitarbeitern und Kunden, das ist ihm besonders wichtig. Für ihn zählt eine Partnerschaft auf Augenhöhe – nicht nur das verbindet unsere Betriebe. Es ist viel mehr noch die enge Verbundenheit mit der Natur. Bereits mit 15 Jahren hat sich Schäfer für die ökologische Landwirtschaft entschieden, die sich seitdem als roter Faden durch sein Leben zieht. Es ist auch die tiefe Verbundenheit mit dem Wendland und mit dem Widerstand gegen die Atompolitik in Gorleben. Schäfer ist Teil der Bäuerlichen Notgemeinschaft, die sich in der regionalen Anti-Atomkraft-Bewegung stark macht. Und es ist auch die gemeinsame Sinnes-Herkunft, denn auch die Großeltern von Christoph Schäfer waren einst in der Wandervogel-Bewegung wie unsere Vorfahren Margret und Karl.

All das sowie die reale und gefühlte Nähe zueinander machen unsere Zusammenarbeit seit über 10 Jahren so besonders. Und bevor nun in diesen Tagen Schäfers diesjährige Ernte bei uns eintrifft, haben wir seinen Rhabarber bereits an vielen Tagen wachsen gesehen – im kleinen Ort Güstritz, bei uns im Wendland.

 



Kommentare

Eine Antwort zu “Zu Hause im Wendland”

  1. Renate Riedelren sagt:

    Voelkel und Pevestorf sind feste Begriffe meiner Kindheit. Die Äpfel aus unserem Pfarrgarten in Restorf wurden in der Mosterei Voelkel zu leckerem Apfelsaft verarbeitet.
    Wenn ich mich recht erinnere, war Frau Voelkel die Lehrerin meiner Schwester in Gartow.
    Eine schöne, unbeschwerte Kindheit an die ich gerne zurückdenke.
    Für das gesamte Team weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

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