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10. September 2019

Bella Vita in Italien

„Und jetzt ein kleines Glas Merlot“ – Wer kennt das nicht, diesen Wunsch, wenn man sich am Abend hinsetzt – vielleicht in den Garten: ein kleines Glas Merlot oder Chardonnay … Nein, nein, wir wollen Euch hier nicht zum Alkohol verführen, wir sprechen von unseren leckeren Traubensäften, die schon bald wieder bei uns in Pevestorf abgefüllt werden.
Unsere Einkäuferin Annette war jetzt gerade in Italien, um dort unseren langjährigen Partner Polpuva zu besuchen. Das von Emidio Mercuri gegründete und nun von seinem Sohn Giovanni geführte Familienunternehmen produziert seit vielen Jahren Traubensäfte aus kontrolliert biologischem Anbau.Die dort verarbeiteten Demeter-Trauben stammen überwiegend aus dem Gebiet der südlichen Marken bis hin zum Fuße der Abruzzen in Mittelitalien. Das milde Klima dieser Region bietet beste Voraussetzungen vor allem für unsere sortenreinen Traubensäfte aus der fruchtig zarten Merlot- und der leicht nussigen Chardonnay-Traube.

In diesen Tagen herrscht hier die bekannte Ruhe vor dem Sturm, bevor im September dann die Traubenernte beginnt. Ein guter Moment also, um zusammen mit Giovanni die Bio- und Demeter-Weinberge einiger Landwirte zu besuchen.
In diesem Artikel möchten wir Euch speziell einen der Landwirte vorstellen und nehmen Euch mit nach

Grottammare, die „Perle der Adria“

Nicht weit entfernt von der historischen Stadt Grottammare in den italienischen Marken besuchen wir Agostino Lanciotti. Zusammen mit seinem Sohn bewirtschaftet er hier auf ca. 30 ha seine Bio-Reben, deren „Naturland“-zertifizierten Trauben schon auf den ersten Blick eine hervorragende Qualität zeigen.
Hier sieht es genauso aus, wie man sich in seinen romantischen Vorstellungen einen Bio-Bauernhof in Italien vorstellt. Und Annette hat sich sofort wohlgefühlt. Agostino ist ein sehr geerdeter Mann mit Charisma. Er ist mit Leib und Seele Biolandwirt, das kann man spüren. Und während er uns Hof und Land zeigt, folgt ihm auf Schritt und Tritt: Gina, eine kleine Ziege, die uns Agostino liebevoll als „Herrin der Weinberge“ vorstellt. Gina hört wie ein Hund aufs Wort, meistens zumindest. Sie liebt es, Agostino bei seiner Arbeit in den Weinbergen zu begleiten. Am Abend geht sie dann aber wider Erwarten nicht ins Körbchen, sondern in ihren Stall unter der Treppe – „wie Harry Potter“ sagt Agostino mit einem Augenzwinkern und wird für diesen Spaß gleich einmal von Gina ins Bein geknufft.
Neben Agostino haben Giovanni und Annette noch weitere Höfe entlang der Adria besucht, denn für eine langfristige Partnerschaft ist uns der regelmäßige Austausch wichtig. Wir sind stolz darauf, schon so viele Jahre eine so gute und nachhaltige Beziehung mit den Landwirten und Polpuva zu pflegen. Und wir sind glücklich, Giovanni und seine Familie endlich einmal wiedergesehen zu haben. Denn das in unserer Philosophie verankerte „langfristig ausgerichtete Handeln und Wirtschaften“ beinhaltet nicht nur die Rücksicht auf die Natur, sondern auch auf die Menschen.
Übrigens: wer in diesem Zusammenhang neugierig geworden ist auf Mensch und Natur entlang der italienischen Adriaküste, dem können wir die „fattoria di vaira“ empfehlen, ein Demeterhof mit Touristenzimmern, einer Vielzahl an frei herumlaufenden Tieren, gemeinschaftlichem Essen mit den Mitarbeitern und einer einzigartig schönen Atmosphäre.



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